Hünsborn to be wild 2026 – Regen, Cross und spannende Duelle zum Start in die Cross-Saison
Rund 150 Starterinnen und Starter, echte Cross-Bedingungen, spannende Rennen und bis zu 80 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer: Die 12. Auflage von „Hünsborn to be wild“ am 20. September 2026 wurde für den RSV Osthelden einmal mehr zu einem echten Highlight zum Abschluss der Saison – und gleichzeitig zum perfekten Start in die Cross-Saison.
Nachdem der Aufbau am Samstag noch bei guten und trockenen Bedingungen über die Bühne gegangen war, zeigte sich der Sonntag von einer ganz anderen Seite. Pünktlich zum Wettkampf wurde es zunehmend nass und ab etwa 11 Uhr setzte schließlich Dauerregen ein. Was bei anderen Veranstaltungen vielleicht für lange Gesichter gesorgt hätte, passte in Hünsborn irgendwie perfekt: Denn ein Cross-Duathlon darf schließlich auch ein bisschen wild sein.
Matsch, nasse Waldwege und anspruchsvolle Bedingungen machten insbesondere die Radstrecke mit MTB oder Gravelbike zur echten Herausforderung. Und trotz des Wetters herrschte rund um die Dorfgemeinschaftshalle, im Start- und Zielbereich und entlang der Strecke eine tolle Stimmung.
Spannende Rennen auf Kurz- und Jedermann-Distanz
Bereits um 10 Uhr gingen die Athletinnen und Athleten der Kurzdistanz auf die Strecke. 8,8 Kilometer Laufen, 30 Kilometer auf dem Rad und abschließend weitere 4,6 Laufkilometer warteten auf die Teilnehmenden. Fünf Minuten später folgte die Jedermann-Distanz über 4,4 Kilometer Laufen, 20 Kilometer Radfahren und 4,6 Kilometer Laufen.
Auf der Kurzdistanz setzte sich bei den Männern Julius Drees vom Tri-Club Wuppertal durch. Bei den Frauen setzte sich Friederike Haß vom heimischen EJOT Team TV Buschhütten durch.
Besonders spannend entwickelte sich das Rennen auf der Jedermann-Distanz. Tobias Lautwein und Paul Gnich lieferten sich über weite Teile des Rennens ein echtes Katz-und-Maus-Spiel. Lautwein ging nach dem ersten Lauf mit rund 40 Sekunden Vorsprung auf die Radstrecke, Gnich konnte die Lücke dort jedoch wieder schließen. Gemeinsam ging es in den abschließenden Lauf, ehe Lautwein auf den letzten Kilometern die entscheidende Attacke setzte und sich den Sieg sicherte.
Bei den Frauen ging der Sieg an Lisa Weber vom RSV Osthelden, die damit für einen Heimsieg sorgte. Auch in den Staffel- und Mixed-Wertungen wurde um jede Sekunde gekämpft.
Die vollständigen Zeiten, Platzierungen und Urkunden gibt es bei RUNTIMING – Ergebnisse Hünsborn to be wild 2026.
Der Nachwuchs übernimmt die Strecke
Nachdem die Erwachsenen bereits reichlich Schlamm gesammelt hatten, gehörte die Strecke ab 12:45 Uhr den Kindern und Jugendlichen. Von Schüler B über Schüler A und Jugend B bis zur Jugend A konnten sich auch die jüngsten Cross-Duathleten auf altersgerechten Lauf- und Radstrecken messen.
Die Nachwuchsrennen sind inzwischen ein wichtiger Bestandteil von „Hünsborn to be wild“. Besonders wichtig ist uns dabei, Kindern und Jugendlichen einen möglichst unkomplizierten Einstieg in den Ausdauersport zu ermöglichen. Dank unserer Sponsoren war der Start für die Nachwuchsklassen auch 2026 wieder kostenlos.
Und gerade bei den Bedingungen in diesem Jahr galt für die Nachwuchsathleten wohl ganz besonders: Wer in Hünsborn bei Regen und Matsch ins Ziel kommt, hat sich seinen Zieleinlauf mehr als verdient.
Ohne Ehrenamt kein „Hünsborn to be wild“
Während die Athletinnen und Athleten im Ziel gefeiert wurden, spielte sich ein mindestens genauso wichtiger Teil der Veranstaltung abseits der Ergebnislisten ab.
Bis zu 80 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren rund um das gesamte Wochenende im Einsatz. Vom Aufbau am Samstag über Anmeldung, Wechselzone, Verpflegung und Zeitnahme bis hin zu den zahlreichen Streckenposten und dem anschließenden Abbau am Sonntag.
Gerade die Streckenposten mussten in diesem Jahr einiges aushalten. Während die Athleten irgendwann die Ziellinie überquerten und sich ins Trockene verabschieden konnten, standen viele Helfer über Stunden draußen im Dauerregen.
Umso größer ist unser Dank an alle, die angepackt haben. Eine Veranstaltung dieser Größenordnung wäre für uns als Verein ohne dieses ehrenamtliche Engagement schlicht nicht möglich.
Viele Hände, schnelles Ende: Trotz der widrigen Bedingungen war am Sonntag gegen 17:30 Uhr wieder alles abgebaut und verstaut.
Ein echtes H2BW-Wochenende
Nach der Deutschen Meisterschaft im vergangenen Jahr hieß es 2026 bewusst wieder „Back to the roots“. Keine Meisterschaft, sondern Cross-Duathlon pur – offen für ambitionierte Athleten genauso wie für Einsteiger, Staffeln, MTB- und Gravelfahrer sowie den Nachwuchs. Die Veranstaltung war als zwölfte Ausgabe des Cross-Duathlons für den 20. September angesetzt.
Und vielleicht waren es gerade die Bedingungen, die den Charakter von „Hünsborn to be wild“ in diesem Jahr besonders gut getroffen haben: laufen, Rad fahren, kämpfen, dreckig werden – und am Ende gemeinsam im Ziel stehen.
Für viele war H2BW damit noch einmal ein echtes Highlight zum Abschluss der Sommer- und Triathlonsaison. Gleichzeitig war es der perfekte Auftakt in die bevorstehende MTB-, Gravel- und Cross-Saison.
Wir sagen DANKE an alle Athletinnen und Athleten, Helferinnen und Helfer, Sponsoren, Partner, Zuschauer und Unterstützer, die Hünsborn to be wild 2026 möglich gemacht haben.
Wir sehen uns 2027 – wenn es in Hünsborn wieder heißt: Hünsborn to be wild!


