Kai Eling überzeugt bei Langdistanz-Debüt bei der challenge Roth
Die Challenge Roth 2026 ist Geschichte – und sie wird in Erinnerung bleiben. Während Sam Laidlow an der Spitze des Rennens mit einer neuen Weltbestzeit über die Langdistanz für internationale Schlagzeilen sorgte, schrieb auch Kai Eling vom Team d.works RSV Osthelden seine ganz persönliche Roth-Geschichte.
Bei seinem Debüt über die Langdistanz absolvierte Kai die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen in starken 9:19:36 Stunden. Damit belegte er Gesamtplatz 178 sowie Platz 33 in der Altersklasse M35 und schaffte es direkt bei seinem ersten Start über diese Distanz unter die besten sieben Prozent aller Teilnehmer.
Schon im Vorfeld reiste Kai gemeinsam mit seiner Support-Crew nach Roth. Patrick Stock, Laura Irle und Florian Daub nutzten das besondere Triathlon-Wochenende bereits am Freitagabend für einen Start beim Sprint-Triathlon der Challenge for All. Denn Roth ist weit mehr als ein einzelner Wettkampftag: Rund um die Challenge entsteht jedes Jahr ein viertägiges Triathlon-Festival, getragen von einer ganzen Region, tausenden Helferinnen und Helfern und einer einzigartigen Stimmung entlang der Strecke.
Am Sonntagmorgen wurde es für Kai dann ernst. Um 7:15 Uhr fiel in Startgruppe 8 der Startschuss. Die 3,8 Kilometer Schwimmen wurden ohne Neoprenanzug im rund 25 Grad warmen Main-Donau-Kanal absolviert. Kai fand gut ins Rennen, schwamm kontrolliert und erreichte nach 1:08:12 Stunden den ersten Wechsel.
Anschließend ging es auf die 180 Kilometer lange Radstrecke durch den Landkreis Roth. Zwei Runden mit vielen emotionalen Höhepunkten warteten auf die Athletinnen und Athleten. Das absolute Highlight war wie immer der Solarer Berg: eine Wand aus Zuschauerinnen und Zuschauern, ein schmaler Korridor und eine Atmosphäre, die für jeden Triathleten Gänsehaut bedeutet.
Der starke Wind machte die Radstrecke zusätzlich anspruchsvoll. Kai blieb jedoch konzentriert, teilte sich seine Kräfte gut ein und absolvierte die 180 Kilometer in 5:03:30 Stunden. Damit lag er weiterhin auf Kurs zu seinem selbst gesteckten Ziel, die Langdistanz bei seinem Debüt unter zehn Stunden zu beenden.
Nach einem guten zweiten Wechsel begann der abschließende Marathon – Kais stärkste Disziplin. Die ersten Kilometer liefen sehr gut, fast zu gut. Später machten Wind, Topografie und die lange Vorbelastung das Rennen noch einmal richtig hart. Doch Kai kämpfte sich durch, fand wieder seinen Rhythmus und zeigte auf der Laufstrecke seine große Stärke.
Mit einer Marathonzeit von 3:01:47 Stunden erzielte er die 82. Laufzeit des gesamten Tages – inklusive Profis. Nach insgesamt 9:19:36 Stunden erreichte Kai schließlich mit einem breiten Strahlen und bei strömendem Regen das Ziel im eigens für die Challenge Roth aufgebauten Triathlonstadion in Roth.
Für Kai war die Challenge Roth nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein unvergessliches Erlebnis. Der Dank gilt besonders der gesamten Support-Crew, die ihn über das komplette Wochenende begleitet und auf der Strecke immer wieder nach vorne getragen hat.
Solche Leistungen entstehen nicht allein. Sie leben von Teamgeist, Unterstützung, Leidenschaft – und genau davon war an diesem Wochenende in Roth jede Menge zu spüren.
Herzlichen Glückwunsch, Kai, zu diesem starken Langdistanz-Debüt!


