2015 06 15 3athlon bonnBei besten Wetterbedingungen wurde der 25. SWB Energie und Wasser Bonn-Triathlon ausgetragen. In diese    „ Kultveranstaltung“ war auch der LIGA-Betrieb des NRWTV integriert. Die Startgruppen der Regionalliga, Verbandsliga und der Seniorenliga wurden mit sehr vielen Einzelstartern und Staffelwettkämpfern  in einem Feld von knapp 1600 Startern auf die Strecke geschickt.

In Startwellenabständen von ca. 5 Minuten wurden  die Athleten von einer Fähre aus auf die 4 Km lange Strecke in den Rhein geschickt. Nach einer halben Stunde im badewarmen Strom und einem schnellen Wechsel ging es auf die 60 Km lange, sehr selektive Radstrecke durch das schöne Siebengebirge. Wieder in der Wechselzone zurück, musste noch ein flacher 15 Km-Lauf durch die Rheinauen absolviert werden, bevor die Sportler den schattigen Zielbereich durchlaufen konnten.
Für den Start der RSV-Mannschaft hatten sich Dirk Englisch, Reiner Bordihn, Erhard Hofmann und „Neuzugang“ Matthias Weißenbach in die Starterliste der Senioren-Liga eingetragen.

Traditionell wurde Hofmann, bekannt als einer der schwächsten Schwimmer, nach knapp 34 Minuten an Land gespült. Da saßen bereits Matthias und Dirk auf ihren Rennrädern. Weißenbach benötigte 29:28 Minuten und Englisch folgte mit 2:14 Minuten Abstand. Brustschwimmer Reiner Bordihn hatte 16 Sekunden Vorsprung auf Hofmann, mit dem er dann gemeinsam aufs Rad wechselte.

Der sehr schöne wellige Radkurs  ließ die Startgruppen immer weiter auseinander fallen. Die geänderte Radstrecke beinhaltete 3 Wendepunkte, zu denen die Athleten über steile Abfahrten und kräftezehrende Anstiege geführt wurden. Alles in Allem ein sehr selektiver Kurs, der durch den Veranstalter aber bestens gekennzeichnet und abgesichert war.
„Rookie “ Matthias Weißenbach erreichte nach 1:48 Stunden als erster den 2.Wechsel. Wenn man bedenkt, dass es für ihn die erste Mitteldistanz überhaupt war, er vorher nur einige Jedermann-Veranstaltungen gefinisht hat, kann man nur den Hut ziehen und noch einiges von ihm erwarten. Mit dieser Radleistung braucht er auch keine Angst vor der anstehenden Alpenüberquerung zu haben.
Hofmann konnte den davoneilenden Vereinskamerad noch in der Wechselzone erkennen. Mit einem Radsplitt von 1:44:51 hatte er die entstandene Lücke nach dem Schwimmen einigermaßen geschlossen.
Fast zeitgleich wechselten danach Reiner und Dirk in die Laufschuhe. Nach der ersten von 3 zu laufenden Runden war das RSV Quartett in den Rheinauen komplett. Doch 15 Km können nach solch einem Kraftakt lang werden. Matthias brach nach der Hälfte der Laufstrecke leicht ein. Hofmann kam beim Laufen mit zunehmender Zeit immer besser in Schwung. Ende der zweiten Runde hatte er Matthias eingeholt und auch auf Bordhin und Englisch weiteren Boden gut gemacht. Nach einem Laufsplitt von 1:09:22 kam er mit einer Zeit von 3:33:17 erschöpft aber relativ locker ins Ziel. Matthias bog 2 Minuten später in den Zielkanal ein und war mit seiner sehr guten Zeit von 3:35:35 sehr stolz, aber auch sofort nach seinem Finish selbstkritisch, was er hätte  besser machen können. Genau das ist die beste Einstellung: „ nach dem Ziel ist vor dem nächsten Start“
Dirk Englisch [4:08:06] und Reiner Bordihn [4:14:59] spulten ihren Lauf ab und brachten wertvolle Punkte für die Ligamannschaft ins Ziel.

Das Quartett der „alten Säcke“ war nach diesem anstrengenden Wettkampf mehr als zufrieden. Platz 20 in der überaus starken Liga, damit können wir leben. Es hat Spaß gemacht und jeder hat seine beste, z.Zt. mögliche  Leistung abrufen können. Dank auch an die mitgereiste, antreibende Fangemeinde, mit  der so ein Wettkampf  immer ein Stück  leichter wird. Es war wieder ein herrlicher Tag im Kreise der RSV- ler.


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