2015 EtappenfahrtSeit fast zwanzig Jahren ist es gute Tradition, dass der Radsportverein RSV Osthelden aus Kreuztal und der befreundete Radsportverein Sturm 03 Uedem vom Niederrhein im Wechsel alle zwei Jahre eine 7-tägige Etappenfahrt durchführen.

Nach ausländischen Zielen in den letzten Jahren wie Göteborg, Polen, Belgien oder Toscana in Italien führte es die Radsportler diesmal in sieben Etappen um das Bundesland Nordrhein-Westfalen herum. Neben Radsportlern des Sturm 03 Uedem und des RV Twisteden waren auch die fünf Aktiven des RSV Osthelden Hendrik Schöler, Michael Pflaum, Henning Jung, Erwin Rothert und Eckhard Haub dabei.

Der Start erfolgte in Uedem. Die Etappe führte durch das Nachbarland Niederlande über 165 Kilometer nach Münster-Hiltrup. Von dort absolvierten die 16 Teilnehmer bei heftigem Dauerregen die 155 Kilometer ins Hochsauerland nach Brilon. Die fast größte Herausforderung an diesem Tag war das Trocknen der Schuhe und Bekleidung.

Wegen des anhaltenden Regens kürzte man die nächste Tagesetappe auf 1oo Kilometer; sie führte von Brilon über Winterberg nach Marburg.

Die schwerste Etappe ging dann über 155 Kilometer und insgesamt rd. 2500 Höhenmeter von Marburg aus über Herborn, Breitscheid, Mengerskirchen nach Bad Ems an der Lahn. Hierbei lernten die Radler nicht nur das ständige Auf und Ab über den Westerwald kennen, sondern auch die Tatsache, dass Jugendherbergen in den meisten Fällen hoch oben auf einem Hügel oder Berg liegen und dass es nach so einer schweren Strecke sehr weh tun kann, diesen zu erklimmen.

Das nächste Tagesziel hieß Mayen. Sonniges Wetter an der Mosel hieß Genussradeln in moderatem Tempo für die Rennradfahrer. 100 Kilometer standen auf dem Tacho, als man nach einem Navigationsproblem einen Teil der Strecke „links liegen ließ“.

Unter anderem durch das wunderschöne Ahrttal führte die sechste Etappe dann von Mayen aus durch die Eifel mit ihren vielen Anstiegen nach Hürtgenwald Burgen, Schlösser, Ruinen und Klöster begleiteten die Radler auf ihrer zwar anstrengenden, aber landschaftlich reizvollen Tour über erneut 155 Kilometer und weit über 2000 Höhenmeter.

Die letzte Etappe von Hürtgenwald durch die niederrheinische Tiefebene wieder nach Uedem im Kreis Kleve war dann eine sogenannte Rolleretappe, der Landschaft angepasst und damit überwiegend flach. Das Ziel vor Augen wurden die 155 Kilometer trotz der vorangegangenen Strapazen relativ locker und mit hohem Durchschnittstempo absolviert.

Ein kleiner Empfang durch lokale Politprominenz und Vertreter des Sturm 03 Uedem auf dem Marktplatz und ein anschließender gemeinsamer Grillabend waren Anerkennung für die Leistung der Etappenfahrer, die fast 1000 Kilometer und über 9000 Höhenmeter abspulten und dabei tolle und unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse mitnahmen.

Alle freuen sich schon auf die nächste Etappenfahrt in 2017, die vermutlich an den Bodensee führen wird.

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